Presse und andere Stimmen:
 

Neue Zuger Zeitung, Freitag, 17. März 2017

Spontanes Varieté entzückt das Publikum
Zug   Am «Schrägen Mittwoch» geht im Burgbachkeller die Post ab. Profis, Anfänger und «schräge Vögel» zelebrieren grossartige Kleinkunst.

Der St. Galler Christian Johannes Käser, alias Pumpernickel, eröffnete den 86. Schrägen Mittwoch im Burgbachkeller in Zug mit wortgewandter musikalischer Stegreif-Comedy. In der Folge führte er humorvoll durch ein Programm, das keine Wünsche offenliess.Die Nidwaldnerin Bruna Guerriero nahm, dick in einen Mantel eingehüllt, ein fiktives Radiointerview eines Zürcher Lokalsenders aufs Korn, ehe sie als Varieté-Sängerin die Träume einer alternden Diva offenlegte. Der an den Rollstuhl gefesselte, halb dominikanische, halb spanische Eddie Ramirez zeigte seine Schlagfertigkeit als Standup-Comedian. Einem Arzt, der ihn vier Stunden auf eine Konsultation warten liess und sich dann als Doktor Hübsch vorstellte, beschied er: «Mir wäre lieber, Sie würden Doktor Pünktlich heissen.» Die aus Freiburg im Breisgau angereiste mollige Kerstin Luhr machte sich über die «Körnlipicker» lustig. Sie bekannte: «Ich bin mal fett und lege mehr Gewicht auf Comedy.» Das Fado-Ensemble Madrugada mit den Gitarristen Kurt Brägger und Gioi Geniale sowie der begnadeten Sängerin Sibil Rossi beeindruckten mit leicht melancholischen Fado-Liedern, die die «Lust am Unglücklichsein» derart überzeugend ausdrückten, dass es den Zuhörern kalt den Rücken hinunterlief. Dabei ist zu  erwähnen, dass die drei Künstler am Mittwoch zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne standen. Roland Hürlimann provozierte im Publikum als Clown Toni Bouton eine Lachsalve nach der anderen, als er sich vor der Pause beim Putzen der Bühne urkomisch anstellte. Dass er mehr verschmutzte als reinigte,versteht sich von selbst. Nach der Pause sang die in Innsbruck geborene und in Zug aufgewachsene Liedermacherin Julia Costa herzergreifende Mundartsongs, mit denen sie die Lebendigkeit des Menschseins wachrüttelte. Gregor Schaller demonstrierte als Sozialarbeiter extrem schräg, wie aus Abfall eine Weihnachtskrippe gebastelt werden kann, die schliesslich wildfremde Menschen vereint. Die Clownin Blanca Böll verhedderte sich in einem Seil, ehe sie sich mit akrobatischer Eleganz zu befreien vermochte. Schwarzer Humor krönt das tolle Programm Den Abschluss des 86. Schrägen Mittwochs machte das professionelle Theaterkabarett Ruedi & Heinz (Rhaban/Straumann). Mit ihrer Interpretation eines lustvollen Abends in einem Altersheim voller Sturheit und Vergesslichkeit rissen sie das Publikum förmlich von den Sitzen. Der Mix aus schwarzem Humor à la Muppet Show und existenzialistischer Radikalität von «Warten auf Godot» setzte dem tollen Programm die Krone auf. Ein dickes Lob an Maria Greco Die Künstler und das Publikum befanden unisono: «Die Baarer Geschichtenerzählerin Maria Greco, die den Schrägen Mittwoch vor fünf Jahren ins Leben gerufen hat und ihn bis heute umsichtig organisiert, hat ein dickes Kompliment verdient.» Was sie immer wieder zu Stande bringt, sei wirklich geradezu phänomenal.

"...Der «Schräge Mittwoch» war fulminant! Alle meine Kollegen sprachen auch heute Morgen noch von der offenen Bühne und den mehr als gelungenen Darbietungen. Da sind einige Fans und künftige Zuschauer «geboren worden». Auch haben wir uns sehr über das offerierte Pausengetränk gefreut. Für das ganze Marktkommunikations-Team der Zuger Kantonalbank war das ein aussergewöhnlich abwechslungsreicher und amüsanter Abend!..." Zita Sisi, Projektleiterin Kommunikation, Zuger Kantonalbank, 2016"

"...vielen Dank für den schönen Abend und die herzliche Betreuung gestern Abend. Ich habe es sehr genossen. Du machst das ausgezeichnet...." Sven Stickling, Comedian, 2016

"...einmal mehr habe ich mich am letzten Mittwoch im BBK bestens amüsiert. Vielen Dank für Dein beständiges und grosses Engagement für den SM!...", Pascal Bruggisser, 2016

 

 

 

"... Heute gibt es so einen Weiberabend, es sind nur Freuen auf der Bühne", sagt Moderatorin Esther Schaudt in ihrer Rolle als Albana, der Praktikantin. Die Einschübe von Schaudt gewährleisten einen nahtlosen Übergang zwischen den einzelnen Künstlerinnen und runden das Programm ab. Als erste treten das Duo Bunterbünter auf. Die beiden geben sich gestresst und belustigen das Publikum mit ihrem Überspitzten Dialog über Zeitknappheit und freie Zeit. Im Verlauf des Abends geht es auf der Bühne immer schräger zu und her. Christina Stauber tritt als Bundesrätin Calmy-Rey auf, stilecht mit rotem Pullover und passender Frisur. Die gekonnte Imitation begeistert das Publikum. Wer hier Profi und wer Anfänger ist, fällt kaum ins Gewicht. Denn die Frauen sorgen alle auf ihre Weise dafür, dass bestimmt keine Langeweile aufkommt. Obwohl dieser Abend den Frauen gehört, tritt ein Mann af die Bühne. Oliver Hepp bildet gemeinsam mit Eva Stephan das Duo "schlafende Hunde". Zuerst versteck er sich unter einer Burka, erkennbar wird erbei seiener Bauchtanzeinlage in knapper Bekleidung. Sein Auftritt bringt schmerzhafte Folgen mit sich..." Wer sich als Mann auf die Bühne schleicht, soll sich fühlen wie eine Frau", schlägt Esther Schaudt in der Rolle als Albana vor. Und so wird Hepp mit einem Wachsstreifen an der Wade enthaart. Das Abziehen des Streifens übernehmen die Velvet Cats. Sie zeigen witziges Musikkabarett und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund."
Neue Zuger Zeitung, 19. März 2010

 

"Mit Musik, einer Prise Sex und einer Menge Humor bescherte der schräge Mittwoch Frauenkunst in den verschiedensten Facetten.
...Die beiden Moderatorinnen erwiesen sich als schrill-schrullige Gastgeberinnen. Schmutz ergänzte mit flotten Sprüchen und Annette Corti als unbeholfene Monika, die mit ihren Blutdruckbedingten Ohnmachtsanfällen so manchen Puls in die Höhe schnellen liess. ..."
Neue Zuger Zeitung

 

"Nur Frauen auf der Bühne, dies entzückte das Publikum und die unvergleichliche Henriette, die diesen Abend nicht enden lassen wollte."
Zuger Presse 2004

 

"Herr Thiel und Herr Sassine führten durch die offene Bühne im Burgbachkeller zu lauter schrägen Vögeln... .die offene Bühne für Profis und allerlei schräges Federvieh war ein voller Erfolg."
Zuger Presse 2004

 

"Potpurri auf der B�hne � Lacher im Saal
�Akute Epineypsie, betrunkene Controller und das R�tsel des fehlenden Stallgeruchs � das ist schr�ger Mittwoch. Und zwar vom feinsten...
Die Latte f�r den Abend ist hoch angesetzt: Der letzte schr�ge Mittwoch war � was die K�nstler betrifft � ein reiner Frauenabend, und die geh�rten of zu den allerbesten, sagt die Organisatorin Maria Greco...
Zwischen den K�nstlern sorgt wohl auch deshalb Moderatorin Maxime f�r Unterhaltung: Mit st�ndig wechselndem Frack und Frisuren, zaubert sie Stoffenten hervor, l�sst diese durch einen Reifen fliegen und singt mit blubbernder Kr�tenmimik und andauernd herabfallendem Pfauenfederkopfschmuck als K�ninin der Nachti die �H�lle der Rache� so genial, dass man sich in den R�ngen kaputtlacht, Slapstick aufs innerste eingekocht...�"
27. M�rz 2009, Zuger Presse � Falco Meyer